Haarausfall

Haarausfall Ursachen 5/5 (2)

Haarausfall UrsachenFür etliche Personen ist volles und dichtes gepflegtes Haar sehr wichtig, da es mit Vitalität, Gesundheit und Jugend verbunden wird. Doch im Verlauf des Lebens treten auch bei der Haarpracht Veränderungen auf wie beispielsweise in seiner Dichte und Haarfarbe. Wann erste graue Haare auftreten und sich die Haare ausdünnen, ist meistens genetisch bedingt. Haarausfall hat jedoch auch unterschiedliche andere Ursachen. Dies bedeutet, dass der massive Ausfall von Haaren nicht zwingend vom Alter der Betroffenen abhängt. Es kann an diversen anderen Ursachen liegen und somit jeden Menschen betreffen.

Der Verlust von Haaren ist normalerweise von Natur aus gegeben, da diese unterschiedliche Phasen in ihrem Wachstums durchlaufen. Jeder Mensch kann je nach Dichte seiner Haare täglich vierzig bis zu einhundert Haare verlieren. Dadurch wird die Erneuerung der Haare auf natürliche Art unterstützt. Verliert eine Person allerdings über einen gewissen Zeitraum wesentlich mehr Haare als nachwachsen können, kann es sich um Haarausfall handeln.

Die Gründe für den Ausfall der Haare sind dabei sehr vielfältig und lassen sich oftmals nicht so leicht diagnostizieren. Sehr häufig sind zum Beispiel Krankheiten oder Haarerkrankungen, Umwelteinflüsse sowie Stress und eine Mangelernährung für den Verlust der Behaarung verantwortlich. Ebenso können erbliche Veranlagungen bei Frauen wie auch Männern zu vermehrtem Haarverlust führen. Die exakten Ursachen sind innerhalb der medizinischen Wissenschaft immer noch ein ungeklärtes Rätsel. Die Auslöser von massivem Haarausfall sind dabei nicht immer auch die Ursachen. Diese entwickeln sich langsam, manchmal über etliche Jahre, während der Auslöser nur der Tropfen ist, welcher sozusagen das Fass überlaufen lässt.

Mögliche Auslöser können beispielsweise folgende sein:

  • psychische Belastungen wie Sorgen, Trauer oder Depressionen und Stress
  • Hormonstörungen und Wechseljahre, Schilddrüsenbeschwerden, Schwangerschaft und Antibabypille und einseitige, mangelhafte Ernährung
  • Vergiftungen, die zum Beispiel durch Medikamente, Schwermetalle, Gifte wie Quecksilber in Zahnfüllungen sowie Kleber, Lacke und Farben oder Lösungsmittel hervorgerufen werden
  • Chemikalien in Styling- oder klassischen Haarpflegeprodukten
  • Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten sowie die unterschiedlichsten Medikamente.

Die häufigste Ursache des vermehrten Haarverlusts ist vermutlich die androgenetische Alopezie (AGA) beziehungsweise der hormonelle oder erblich bedingte Haarausfall. Insgesamt trifft es ungefähr dreißig Prozent aller Frauen und circa sechzig Prozent aller Männer. Dieser Haarverlust beginnt bei Männern etwa zu dreißig Prozent und bei Frauen ungefähr zu zehn Prozent bereits zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Weitere Ursachen für den ungewöhnlichen Verlust der Haare kann auch der kreisrunde Haarausfall (Alopecia Areata) sein, welcher als Krankheit bereits anerkannt ist. Es handelt sich hierbei um eine Autoimmunerkrankung, welche den kompletten Verlust der Haare am ganzen Körper herbeiführen kann. Andererseits kann durch Mangelernährung oder exzessive Diäten ebenfalls ein vermehrter Haarverlust entstehen. Hierbei zeigt sich in den meisten Fällen diffuser Haarausfall, welcher Männer wie auch Frauen gleichermaßen betrifft. Dabei verlieren sich die Haare nicht nur auf, sondern auch seitlich am Kopf der betroffenen Person.

Des Weiteren können die Ursachen in einem umfassenden Nährstoffmangel des ganzen Körpers liegen. Hierbei fehlen lebenswichtige Vitamine, Spurenelemente sowie Mineralstoffe, welche benötigt werden, um die körperlichen Prozesse innerhalb einer günstigen Umgebung sicherzustellen. Durch die mangelhafte Versorgung mit optimalen Nährstoffen ist es somit fast unmöglich beispielsweise seelischen Belastungen, Umweltgiften und übermäßigem Stress effektiv entgegenzuwirken. Die Folge daraus ist eine massive Übersäuerung des Körpers, welche wiederum den Mineralstoffmangel vervielfacht.

Zur gleichen Zeit entstehen durch verarbeitete Nahrungsmittel im Verdauungssystem Ablagerungen, die eine bisher gesunde Darmflora zerstören. Besteht dagegen kein chronischer Nährstoffmangel, wären keine Medikamente nötig und somit würde auch keine Grundlage für den Haarausfall bestehen. Krankheiten heilen aufgrund einer exzellenten Versorgung des Organismus schnell aus und könnten keine Ursachen für einen vermehrten Ausfall der Haare darstellen.