Haartransplantation

FUE Haartransplantation

FUE HaarfollikelUm genetisch oder gesundheitlich bedingten Haarausfall, Kahlstellen oder eine Glatzenbildung wirksam und langfristig zu begegnen, ist eine Transplantation von Eigenhaaren nachweislich die einzig wahre Methode.

Die FUE Haartransplantation ist nachhaltig, da die Haarwurzeln gezielt umverteilt und nicht vermehrt werden. Sie werden sanft entnommen, sorgfältig unter dem Mikroskop aufbereitet und anschließend gut verteilt verpflanzt. Die Haarfollikel werden zum Beispiel aus dem verbliebenen Haarkranz am Kopf mit Bedacht entnommen, da auch zukünftige mögliche Entwicklungen miteinbezogen werden müssen. Somit sollte auch nicht im Fokus stehen, unbedingt während einer Sitzung eine möglichst große Dichte der Haare zu erzeugen.

Bei der FUE-Technik erfolgt der Volumenaufbau sanft und schrittweise, da einzelne kurze Sitzungen wesentlich effektiver sowie angenehmer sind als eine Megasession (FUT-Methode). Die zweite Sitzung kann bereits ab dem 10. Tag bis zum 14. Tag durchgeführt werden (bei einer Megasession absolut unmöglich). Dadurch ist die Belastung (auch postoperativ) wesentlich geringer, wobei die Behandlung weitestgehend schmerzlos verläuft.

Die innovative FUE Haartransplantation ist zudem einzigartig unauffällig. Eine Rasur der Haare kann unter Umständen (z.B. bei Frauen) vermieden werden und Schwellungen nach der Extraktion der Haarfollikel treten lediglich äußerst selten auf. Die Entnahmestelle wird mittels haarfeiner Nadel verschlossen, sodass sie unsichtbar bleibt. Somit wird normalerweise niemand im Umfeld des Patienten erkennen, dass eine Eigenhaarverpflanzung stattgefunden hat. Innerhalb von zwei Tagen nach der Transplantation ist es möglich, die Haare bereits wieder zu waschen. Da die verpflanzten Eigenhaare langsam wachsen, wird das Umfeld des Patienten auch keine plötzliche Veränderung wahrnehmen.

Wird die FUE Haartransplantation beispielsweise donnerstags oder freitags durchgeführt, kann der Patient normalerweise montags seinen üblichen Beschäftigungen im Alltag nachgehen. Lediglich extreme Sportaktivitäten sollten noch nicht aufgenommen werden. Somit lässt sich eine Transplantation von Eigenhaaren flexibel und bequem planen. Die verpflanzten Eigenhaare können zudem wie gewohnt zum Beispiel gestylt oder getönt werden, wobei trendige Kurzhaarschnitte ab einem gewissen Zeitpunkt jederzeit wieder möglich sind.

Mit der innovativen FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) kommt eine Narben-Problematik wie bei der FUT-Technik bei der Eigenhaarverpflanzung nicht mehr auf. Bei der FUE Haartransplantation wird mittels eines speziellen Extraktionsgerätes jedes Haarfollikel einzeln entnommen und anschließend dem Patienten wieder eingepflanzt. Die entnommenen Follikeleinheiten sind die kleinsten Haargruppen und beinhalten ein oder maximal vier Haare. Die Entnahme der Haarfollikel erfolgt durch das Hohlnadelinstrument auf sehr schonende Art. Das Instrument hinterlässt lediglich unauffällige rötliche Punkte, anstatt sichtbarer Narben.

Durch die stete Weiterentwicklung der FUE Haartransplantation können heutzutage sogar größere Hautbereiche mit über 5000 Follikeleinheiten transplantiert werden. Des Weiteren lassen sich durch die Einzeltransplantation eventuell bestehende Narben aus früheren Behandlungen gezielt mit verdeckenden Eigenhaaren versehen.

Mithilfe der FUE-Methode lassen sich im Vergleich zur FUT-Methode auch Körperhaare entnehmen und transplantieren. Somit können beispielsweise Follikel aus einer gut behaarten Brust entnommen werden, um auf der Kopfhaut eingesetzt zu werden. Zudem müssen die einzelnen extrahierten Haarfollikel nicht allein für die Kopfhaut genutzt werden. Es kann ebenso eine Haarverpflanzung an den Augenbrauen oder Wimpern stattfinden.

Durch die äußerst sanfte und nachhaltige Behandlung kann eine Eigenhaartransplantation immer wieder durchgeführt werden. So lässt sich mittels jeder weiteren Behandlung die Frisur stetig verdichten. Bei der schonenden FUE Haartransplantation werden die Entnahmestellen vorab exakt markiert, sodass angrenzende Haarwurzeln nicht beschädigt werden. Dadurch wird ein optimales Volumen wie auch eine ideale Dichte erreicht. Die Entnahme der Haarfollikel wird in Wuchsrichtung vorgenommen, wodurch wiederum mehr Wurzelgewinn als Verlust entsteht. Durch eine derartige sanfte Methode werden auch haartragende Stammzellen geschützt. Im Allgemeinen wachsen transplantierte Eigenhaare zu ungefähr 97 Prozent während des ganzen Lebens weiter.